Florian Fiegel | 07.02.2009 19:20

    Habari: Monolith Userinterface – Einführung

    Wie versprochen, streue ich auch immer wieder zentrale Posts über Habari ein. Das liegt einerseits daran, dass ich versuche für alle Nutzer Inhalte zu bieten und andererseits auch nicht wirklich Lust habe hier strukturiert wie in einem Buch Inhalte stringend runterzuschreiben. Die entsprechende Stringenz bringen dafür aber die Übersichtsseiten.

    In diesem Post möchte ich mich auch hier einmal einführend mit dem Userinterface von Habari auseinander setzen. Denn ist durchaus ein Alleinstellungsmerkmal des Systems und es steckt ein durchdachtes Konzept dahinter.

    Farbgebung

    Das erste Auffällige ist wohl die Farbgebung des Userinterface. Während bei anderen Systemen hier teils poppige Farben auftauchen, hat sich die Community um Habari aus guten Gründen entschieden einen anderen Weg zu gehen. Durch die Wahl der Nicht-Farben Schwarz, Weiß und Grau erfüllt das Interface wichtige Anforderungen:

    1. Ist es geschlechtsneutral oder besser: gender-free
    2. Erhöhte Usability, da keine ablenkenden Farben eingesetzt werden. Farbgebung erfolg nur dann, wenn diese Sinn macht und die Usability erhöht (beispielsweise im Kommentarbereich zur besseren Orientierung).

    Gestaltungselemente

    Was direkt nach der Farbgebung auffällt, sind die wenigen simplen Gestaltungselemente die im Userinterface eingesetzt werden. Es gibt keine Icons, verschiedenen Schriftarten oder andere zur Verschönerung dienenden Elemente. Zum Einsatz kommen lediglich abgerundete Ecken, eine einzige Schriftart und keine Farbverläufe oder Schatten. Dies sorgt sowohl für sehr gute Ladezeiten, als auch für eine sehr gute Usability, da die Ablenkungen für das Auge sich auf ein Minimum reduzieren.

    Bedienelemente

    Während bei vielen Systemen stetig eine Vielzahl von Elementen sichtbar und vielfach konfigurierbar ist, sucht man bei Habari vergeblich danach. Auch hier ist der Grund einfach: Minimalismus erzeugt Simplizität. Und da gilt: Je simpler etwas ist, desto simpler ist auch dessen Bedienung. Wieder bessere Usability

    Durch die Reduzierung der Bedienelemente im Blickfeld bleibt auch hier wieder der Fokus auf der eigentlichen Tätigkeit. Der Nutzer muss nicht groß nach Möglichkeiten suchen, sondern behält immer das Wesentliche im Blick.

    Struktur

    Nach einem Überblick über das gesamte Interface fällt wiederum eines auf: die Anordnung der Interfaceelemente. Diese ist auf allen Seiten sehr ähnlich gehalten und folgt einer ganz wesentlichen Logik, die es ermöglicht sich tatsächlich auf jeder einzelnen Seite des Administrationsbereichs schnell zurecht zu finden.

    Auch hier wieder der zentrale Aspekt der Usability. Das Keep it Simple führt hier aber noch wesentlich weiter, denn die extrem feste Struktur für die Eingliederung von Plugins sorgt für ein gleichbleibendes Bedienerlebnis. Viele Elemente sind durch das System fest vorgegeben und machen die Bedienung um ein wesentliches einfacher.

    Weiterhin ist natürlich auch die Entwicklung von Plugins um ein wesentliches vereinfacht, denn hier wird den Entwicklern ein wichtiger aber nur nebensächlicher Teil der Arbeit abgenommen.

    Vorerst ist hier Schluss, aber ich werde in weiteren Posts nochmal gesondert auf die einzelnen Interfaceelemente eingehen. Ich werde auch versuchen dies noch ein wenig stärker zu strukturieren.


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